5# UCI WC Val di Sole, 4.08.2019

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Sophie von Berswordt knackt die Top 20

Beim fünften Weltcup-Rennen der Saison im italienischen Val di Sole hat jb Brunex-Felt-Bikerin Sophie von Berswordt als 19. erstmals die Top 20 geknackt. Ramona Forchini fand ihr Gefühl wieder, wurde aber nach einem Sturz nur 29. Fabio Püntener überzeugte in der U23 als 19.
Eigentlich, so erzählt es Sophie von Berswordt am Sonntag nach dem Rennen, sei es ihr während der Woche „gar nicht so gut“ gegangen. „Ich war richtig müde und hatte mental Mühe mich wieder neu aufzuladen, weil es das fünfte Rennen in Folge ist“, erklärte von Berswordt.
Eigentlich. Doch die am Freitag im Short erkämpfte Startposition 23 war hilfreich. Die Niederländerin kam am Start gut mit und positionierte sich erst mal auf Platz 20.
„Danach habe ich zu viele Fehler gemacht“, erzählt sie. Die verursachten den Verlust von fünf Positionen.
Doch im zweiten Teil des Rennens zeigte sie was in ihr steckt. Sie schob sich auf Rang 19 und verbesserte damit erneut ihre persönliche Bestmarke. „Vom Ergebnis her sollte ich zufrieden sein, aber ich glaube, es sollte noch mehr im Fass drin sein“, meinte sie mit einem Schmunzeln. 5:34 Minuten Rückstand auf Siegerin Pauline Ferrand Prevot (1:21:59 Stunden) wurden gemessen.
Zehn Fahrerinnen später traf Ramona Forchini im Ziel ein. Die hatte endlich wieder den Renn-Modus gefunden. „Das Gefühl war wieder da“, freute sie sich. Worüber sie sich nicht freute: Ein Sturz in der vierten Runde, der so kapital aussah, dass sie die Sanitäter schon aus dem Rennen entfernen wollten. „Die haben mich schon rausgetragen, aber ich habe mich gewehrt“, erklärte Forchini.
Sie verlor eine gute Minute, doch das Ergebnis (29., +7:49) spielte an diesem Tag vielleicht eine untergeordnete Rolle.
Elisabeth Osl wurde 33. (+8:21). Sie überzeugte vor allem in der zweiten Hälfte des Rennens, als sie sich noch um fünf Plätze verbessern konnte. „So langsam wird es wieder, ich kann wieder voll ans Limit gehen“, sagte Osl. „Dass ich hinten raus zulegen kann, stimmt mich positiv und gibt mir Selbstvertrauen. Wenn mir der Speed auch schon am Anfang gelingt, wäre es ja top.“
Im Short Track sicherte sich Sophie von Berswordt am Freitag im strömenden Regen Platz 23 und damit die dritte Startreihe. Zu Beginn fühlte sich von Berswordt noch etwas müde, doch im Verlauf wurde es besser, so dass sie sich noch nach vorne arbeiten konnte. Lisi Osl wurde mit zwei Runden Rückstand 33. , während sich Ramona Forchini immer noch müde fühlte und das Rennen vorzeitig aufgab, um Kraft zu sparen.
 
Herren: Comeback von Marcel Guerrini endet auf Rang 56
190804 06740 by Kuestenbrueck ITA ValDiSole XCO ME GuerriniM„Seit fünf Wochen bin ich wieder im Training“, gab Marcel Guerrini zu Protokoll, „daher ist das Ergebnis nicht so schlecht. Heute ging es vor allem darum, das aktuell vorhandene Potenzial abzurufen und zu schauen ob das Knie hält.“
Das Gelenk machte die Strapazen mit und am Ende war es Rang 56, 8:55 Minuten hinter dem Sieger Mathieu van der Poel (Niederlande, 1:20:47). Wobei Guerrini nach der Startrunde noch an Platz 100 gelegen hatte.
Max Foidl wurde 49. (+8:12), war allerdings nicht so glücklich damit. „Vom Gefühl her geht es bergauf“, meinte der Österreicher. Allerdings unterbrach ein Abgang über den Lenker seinen Vorwärtsdrang. „Ich war einfach unkonzentriert, es ist aber nichts passiert“, so Foidl.
Abgesehen vom kleinen Schaden am Schaltwerk, das nicht mehr hundertprozentig funktionierte. „Ich habe ganz schön gelitten“, so Foidl.
U23: Bestes Weltcup-Resultat für Püntener
Fabio Püntener gelang eine Woche nach den Europameisterschaften im U23-Rennen erneut eine starke Vorstellung. Zu Beginn des Rennens sei er gar nicht über seinen Position orientiert gewesen. „Als mir das zugerufen wurde, war mir klar, dass mein Start gut war“ erklärte Püntener.
Nach der Startrunde war er 46. eine komplette Runde später schon 28. Und es ging weiter. Nach fünf Runden war er 21. „Ich wollte unbedingt in die Top 20, das war mein Ziel.“
Also nahm er noch mal das Messer zwischen die Zähne, überholte noch zwei Konkurrenten und erreichte das Ziel mit 4:41 Minuten Rückstand auf Sieger Vlad Dascalu (Rumänien, 1:23:10).
Casey South erreichte mit Platz 37 (+7:07) zwar nicht sein bestes, aber doch sein zweitbestes Weltcup-Resultat. „Es ging nicht ganz so gut wie beim letzten Weltcup, aber ich kann zufrieden sein. Ich habe mein Bestes gegeben“, kommentierte South, der nach einer Runde noch 63. war.
Lara Krähemann, die sich derzeit auf die Straßen-EM vorbereitet, belegte im U23-Rennen der Damen mit 11:01 Minuten Rückstand auf Siegerin Ronja Eibl aus Deutschland (1:07:05) Platz 30.

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